Eine weitere Bewegungsmöglichkeit entsteht, wenn die Schüler frei im Zimmer umhergehen. Dazu kann man Musik abspielen. Wenn diese stoppt, muss man sich einen Partner suchen und mit diesem sprachlich in Kontakt treten. Durch diese Dialoge können wiederum verschiedene Redemittel (Where are you from…?, When is your birthday?, What´s your hobby?) geübt werden. Eine Variante dazu wäre auch, dass die Kinder bestimmte Bildkarten in der Hand halten. Beim Gehen durch den Raum müssen sie sich einen Partner suchen und durch Fragen herausfinden, was auf der Karte abgebildet ist. Auf diese Weise kommt man dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder entgegen und verbessert zusätzlich die Informationsverarbeitung.

Mittels Bewegungsliedern und –reimen bietet sich im Unterricht auch die Gelegenheit, Gehörtes oder Gesehenes pantomimisch auszudrücken. So kann man mit Songs wie Head and shoulders, knees and toes oder The wheels on the bus den Text mit Bewegungen unterlegen. Möglich i st das Ganze auch mit Gedichten wie My snowman oder Winnie the witch´s Colour chant. Des Weiteren kann man mit Hilfe von Pantomime auch Sportarten oder Tiere darstellen, die von den Mitschülern erraten werden muss.
 

Bewegt lernen im Fach Musik:

  • aktiv – dynamisches Sitzen (Fußboden: Schneidersitz, Fersensitz/Stuhl: Reitsitz hintere Sitzhaltung … siehe Aktionskarten)
  • verschiedene Unterrichtsmethoden: Freiarbeit, Stationslernen, Liedpräsentation – stehend am Mikrofon
  • freies Bewegen nach Musik
  • Einmarsch ins Musikzimmer (Kl. 1)
  • Tanzen nach vorgegebener oder eigener Choreografie
  • Musizieren mit Instrumenten
  • rhythmische Übungen (Ritual)
  • Instrumentenraten
  • Übungen zur Stimmbildung ( „Es darf gegähnt werden“, „Wo steckt der Atem“, „Vokalfiguren“, spielerische Lockerungen
  • Bewegungslieder
  • Entspannungsmusik
  • Szenisches Spiel (Bsp.: Schneekönigin)
  • Verklanglichung von Gedichten, Geschichten, Bildern mit der Stimme, mit Instrumenten